CP/CONSULT ist Preisträger des INTERNATIONALEN DEUTSCHEN PR-PREIS 2014 in der Kategorie "Veränderungs-, Konflikt- und Krisenkommunikation".

Die Jury des Internationalen Deutschen PR Preis würdigt die außergewöhnliche Strategie und Mut in der Umsetzung bei der Krisenkampagne „David gegen Goliath“ und im Plagiatsstreit (GLOBAL STRIKER gegen den SSC Neapel und seinen technischen Ausstatter) mit dem INTERNATIONALEN DEUTSCHEN PR-PREIS 2014 in der Kategorie "Veränderungs-, Konflikt- und Krisenkommunikation". Es war ein medialer Kampf mit vielen Emotionen und der wohl überlegten Entscheidung gegen den SSC Neapel und seinen technischen Ausstatter nichSusanne Hegemann Kommunikations-Chefin Global Striker Tilmann Meuser Geschftaesfuehrer CPCONSULTt juristisch ins Feld zu ziehen. Über zehn Monate zog sich die intensive Auseinandersetzung – am Ende wurde diese Anstrengung mit dem Internationalen Deutschen PR-Preis 2014, dem wichtigsten Award in der Kommunikationsbranche von Deutschland, Österreich und der Schweiz, belohnt.

„Trotz übler Beschimpfungen bis hin zu anonymen Morddrohungen und zig Hackerangriffen auf unseren Onlineshop war es richtig diese Kampagne wie geplant bis zum Ende durchzuziehen. Als beste Krisenkampagne des Jahres ausgezeichnet zu werden honoriert die monatelangen Anstrengungen eines kleinen Teams, das sich medial gegen einen übermächtigen Feind durchsetzen konnte. Ein Stück Balsam auf die erlittenen Wunden“, kommentiert Tilmann Meuser, Geschäftsführer von CP/CONSULT als Kampagnenagentur, den frisch erworbenen Titel.

Tilmann Meuser und Team setzen sich mit Krisenkommunikation durch

Das Projektteam der beiden Essener Unternehmen von CP/CONSULT und BB MOSIUS Business Kontor mit dem Projekt GLOBAL STRIKER, erhielt während der operativen Kampagne prominente Unterstützung. Die Mitglieder der gemeinnützigen Fußball-Foundation GLOBAL UNITED FC, mit dem „Spiritus Rector“ Lutz Pfannenstiel, Fredi Bobic als Vorsitzendem im Aufsichtsrat und dem Generalsekretär Rainer Hahn an „vorderster Front“, leisteten mit ihren persönlichen Netzwerken einen erheblichen Beitrag zum medialen Kantersieg des Projektpartners GLOBAL STRIKER und dem Team von Tilmann Meuser.

Vom Krisen- zum Konflikt-Fall

Um was ging es eigentlich? GLOBAL STRIKER startete als Projekt-Fashion-Label „made in Ruhrgebiet“ im Mai 2013 mit Teamsport-Produkten in provokantem Design. Die gesamte Herstellung der Produktpalette erfolgt unter sozialen und ökologischen Aspekten verantwortungsbewusst. Ursprünglich sollten die GLOBAL STRIKER-Produkte in einer süditalienischen Produktionsstätte gefertigt werden. Die Verträge waren fix! Nachdem sich aber herausstellte, dass dieser Partner – entgegen Zusicherung – den Produktionsauftrag nach China weiter gab, wurde der Auftrag entzogen.
Fast zeitgleich präsentierte der frisch gekürte italienische Serie A-Meister sein als „Weltneuheit“ gepriesenes „Camou-Fight-Trikot“ für die anstehende Champions-League vor 50.000 Fans im Stadion San Paolo. Und – Zufall oder nicht – die Ähnlichkeiten zu den mit Gebrauchsmuster europaweit geschützten Entwürfen von GLOBAL STRIKER waren frappierend. Die Essener um Tilmann Meuser waren sich sicher: unser Design. Unsere Materialinnovationen. Und: Wir haben EU-Gebrauchmusterschutz. 

CP/CONSULT setzt Social Media in Krise ein

Kann es tatsächlich sein, dass der SSC Neapel dieses Shirt, das in kürzester Zeit 120.000 mal als Fan-Shirt verkauft wurde, in der chinesischen Produktionsstätte des ehemaligen Partners produzieren lässt? "Der Verdacht erhärtete sich nach kurzfristigen Recherchen" so Tilmann Meuser.

Nach formalen Anfragen bei Aurelio De Laurentiis, dem Präsidenten des SSC Neapel und in der italienischen Zentrale des technischen Ausstatters, erhielten die Essener zeitverzögert unverbindliche Aussagen. Die Gegenreaktion: Gegen das vermeintliche Plagiat vorgehen! Im Fokus eine ungewöhnliche Kommunikationskampagne mit „schmalem“ Budget – die Rechtsposition als eine nachgelagerte Option. CP/CONSULT initiierte eine riskante Diskussion über Produktpiraterie, führte diese offensiv – um das Projekt und die Marke GLOBAL STRIKER durch Awareness selbst zu schützen. Mit erfolgreicher europaweiter Medienarbeit, der Bearbeitung von internationalen Onlineforen und intensiven Social Media-Aktivitäten kam die Debatte Ende 2013 richtig in Schwung, viralisierte über mehrere Wochen und bildete vor allem in Italien die öffentliche Meinung im Sinne von GLOBAL STRIKER. Die über die Medien getragenen Reaktionen des SSC Neapel waren teils beleidigend, teils hilflos und ignorant.

PR Preis für Tilmann Meuser und das Team von CP/ConsultSoziales Engagement im Fokus

Während des „heißen“ Kampagnenzeitraums setzte GLOBAL STRIKER in Italien einen Mediator ein, der informelle Gespräche mit dem Club führte. Der deutschstämmige italienische Künstler Andreas Ryll stieß mit seinem Kompensationsvorschlag die Angelegenheit professionell zu erledigen leider auf Granit. Idee war es ein Benefizspiel der Weltauswahl von GLOBAL UNITED FC gegen eine Legendenauswahl des SSC Neapel zu veranstalten und mit dem eingenommenen Geld je ein soziales Projekt in Neapel und im Ruhrgebiet zu finanzieren.

Konfliktlösung durch geschickte Krisen-Kommunikation

Für Susanne Hegemann, Kommunikations-Chefin des Essener Labels, gipfelte die Kampagne emotional beim Champions-League-Spiel des SSC Neapel bei Borussia Dortmund. „Mit unserem Essener Fachanwalt und GLOBAL STRIKER-Markenbotschafter Ralf Bockstedte hatten wir uns kurzfristig um eine einstweilige Verfügung beim Landgericht Essen bemüht. Ich wage nicht daran zu denken, was passiert wäre, wenn die Süditaliener mit dem Camou-Fight tatsächlich aufgelaufen wären...“
Zu Beginn des Jahres 2014 hat der SSC Neapel sein „Camou-Fight“ und weitestgehend alle Merchandise-Produkte aus dem Verkauf genommen.